Junge Anleger setzen auf ETF

Das in Exchange-Traded Funds investierte Geld wächst und wächst. Besonders die jüngeren Jahrgänge scheinen sich von den klassischen Finanzprodukten abzuwenden und investieren zunehmend in ETF.

Hoher ETF-Anteil im Portfolio

Charles Schwab befragte im Jahr 2016 1’008 Investoren, um mehr über ihre Anlagen und ihre Einstellungen gegenüber ETF zu erfahren. Der besondere Fokus lag auf den Unterschieden zwischen sogenannten «Millennials» (hier definiert als Personen, die zwischen 25 und 35 Jahre alt sind) und den älteren Generationen. So bestehen die Portfolios der befragten Millennials bereits jetzt durchschnittlich zu 35.8 % aus ETF. Dies ist beinahe doppelt so hoch wie der ETF-Anteil der Generation der Baby Boomer. 60 % der Millennials gaben ausserdem an, dass ETF in Zukunft den Hauptbestandteil ihrer Portfolios ausmachen werden.

Weitere Hinweise, dass ETF schon bald zum wichtigsten Bestandteil der Portfolios junger Anleger werden könnten, ergaben die nächsten beiden Fragen. So gaben rund 67% der befragten Millennials an, dass sie eher ETF anstelle von einzelnen Anleihen nutzen würden. Bei den einzelnen Aktien waren es sogar 81%.

Die ETF-Anbieter haben den Trend bemerkt und reagieren auf das wachsende Interesse. Der amerikanische Fondsanbieter Global X bietet sogar einen Themen-ETF an, der zum einen insbesondere für Millennials attraktiv ist und zum anderen von der steigenden Kaufkraft der jungen Generation profitieren soll. Im ETF stecken z.B. Firmen wie Netflix, Apple und Facebook.

Attraktiv für junge Anleger

Während die Eltern noch in klassische Anlagefonds investierten, setzen deren Kinder heute mehr und mehr auf ETF. Doch warum sind es genau die jungen Anleger, die den ETF stark vertrauen? Einerseits machen es ETF möglich, dass man auch mit begrenztem Kapital ein stark diversifiziertes Portfolio hält, andererseits kann man durch die tiefen Kosten der ETF sicher sein, dass nicht ein grosser Teil der Rendite wieder für die Gebühren ausgegeben werden muss.

Millennials werden häufig als die Konsumenten bezeichnet, welche am besten informiert sind. Man folgt nicht mehr einfach dem Rat des Verkäufers, man liest zuerst Bewertungen im Internet und vergleicht die Preise vor dem Kauf. Hier können ETF mit ihrer Transparenz punkten. Klassische Anlagefonds gleichen der „Katze im Sack“, denn bei diesen wird häufig nur vier Mal pro Jahr berichtet, welche Titel nun genau im Fonds enthalten sind. ETF sind deutlich transparenter, so ist es jederzeit ersichtlich, welche Titel enthalten sind und wie diese gewichtet wurden.

Auch die Anlagestrategie der ETF entspricht den Erwartungen junger Anleger. Ältere Generationen setzen stärker auf Spekulationen und versuchen so den Markt zu schlagen. Eine Untersuchung der UBS zeigt, dass die jungen Anleger das gar nicht mehr wollen. Sie wollen dann profitieren, wenn auch der Markt wächst und nicht schnelles Geld durch riskantes Daytrading verdienen.

Natürlich haben auch Robo-Advisors wie True Wealth einen Einfluss. Sie entsprechen dem Zeitgeist der jungen Generation. Die Millennials sind es sich gewohnt, dass sie am Computer oder am Smartphone Zugriff auf Dienstleistungen haben. Dieses Bedürfnis decken Robo-Advisors ab, denn das Portfolio ist immer digital verfügbar und ein hoch provisionierter Kundenberater ist nicht mehr nötig.

Wissensbox: Was ist ein ETF?
ETF steht für Exchange-Traded Fund. Ein ETF ist ein passiv verwalteter Fonds, der wie eine Aktie an der Börse gehandelt werden kann. ETF versuchen einen Index eins zu eins abzubilden und kaufen deshalb die Titel, welche im Index enthalten sind. Ein voll replizierender ETF, der auf dem SMI basiert, würde also aus Aktien derselben Unternehmen mit der gleichen Gewichtung bestehen. Dadurch ist ein ETF natürlich diversifiziert. Durch das passive Management weisen ETF ausserdem tiefere Kosten auf als andere Produkte. Mitlerweile gibt es für fast jede liquide Anlageklasse einen ETF, damit lässt sich ein global diversifiziertes Portfolio kosteneffizient abdecken.
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Felix Niederer

Felix Niederer

Nach seinem ETH-Abschluss als Physiker war Felix erst mehrere Jahre in der Schweizer Industrie und darauf vier Jahre bei einer grossen Rückversicherung im Portfoliomanagement und in der Risikomodellierung tätig. Mehr erfahren

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