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Sicherheit: So schützen wir Ihr Vermögen

Kann ich mein Geld wirklich bei einem Startup anlegen? Ist es bei einer Bank nicht viel sicherer? Falls Sie sich das fragen, dann ist es gut zu wissen, wie wir Ihr Vermögen verwalten. Und wo Ihr Geld und Ihre Wertschriften genau verwahrt werden. Nämlich gar nicht bei uns – sondern bei einer Depotbank.

Ihr Vermögen liegt bei einer Schweizer Bank

In der Schweiz führen nur Banken (und Effektenhändler) Konten für Bargeld und Wertschriftendepots. Wenn Sie uns Ihr Vermögen zur Verwaltung anvertrauen, liegt Ihr Geld nicht bei uns – wir eröffnen für Sie und Ihr Vermögen ein Konto bei einer Bank. Man nennt so eine Bank Depotbank.

Auf Ihr Konto bei der Depotbank haben wir Zugriff. Aber nur begrenzt. Wir können auf Ihrem Konto Wertschriften kaufen und verkaufen. Dafür geben Sie uns eine Vollmacht, denn das ist der Kern unseres Mandats. Ausserdem dürfen wir Ihrem Depotkonto unsere Vermögensverwaltungsgebühr belasten.

Darüber hinaus können nur Sie selbst Auszahlungen veranlassen. So war das auch traditionell bereits für die klassischen Vermögensverwalter geregelt – und das ist auch heute bei einem Fintech-Startup wie uns nicht anders.

Um es sich einfach zu machen, arbeiten die meisten digitalen Vermögensverwalter mit genau einer einzigen Depotbank. Bei True Wealth haben Sie sogar die Auswahl zwischen zwei verschiedenen Banken. Wir arbeiten mit der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) und der Saxo Bank (Schweiz) AG zusammen.

Bei der Eröffnung eines neuen Vermögensverwaltungskontos entscheiden Sie selber, welche von beiden Ihre Depotbank werden soll. Diese Entscheidung können Sie später auch ändern. Auf jeden Fall gilt: Mit der Eröffnung Ihres Benutzerkontos legen wir für Sie ein Konto bei der Depotbank an, das auf Ihren Namen lautet.

Dort liegen Ihr Geld und Ihre Wertschriften in Ihrem Namen. Selbst für den unwahrscheinlichen Fall, dass es uns irgendwann einmal nicht mehr geben sollte, können Sie dort weiterhin über Ihr Vermögen verfügen. Zum Beispiel, indem Sie Ihr Konto an Ort und Stelle weiterführen. Oder das Bargeld auszahlen und die Wertschriften verkaufen oder auf ein anderes Konto transferieren.

Bleibt die Frage: Wie sicher ist Ihr Vermögen bei unseren Depotbanken?

Einlegerschutz oder Staatsgarantie

Im internationalen Vergleich gelten Schweizer Banken als überdurchschnittlich sicher. Trotzdem ist es gut zu wissen, womit Sie im schlimmsten Fall rechnen müssen – falls Ihre Bank in Konkurs geht.

Ihr Bargeld – die Juristen nennen es Sichtguthaben – ist bei Schweizer Banken geschützt. Dafür sorgt der Einlegerschutz. Er gilt für alle Konten bei Schweizer Banken. Guthaben sind auf diese Weise bis zu einer Höhe von 100’000 Franken abgesichert.

Dafür haben sich die Banken verpflichtet, gemeinsam die Kundenguthaben zu sichern, falls eine von Ihnen in Konkurs gehen sollte. Garantieren tut das der Verein Esisuisse, einen Sicherungsfonds gibt es allerdings nicht.

Manche Banken bieten sogar noch mehr Sicherheit. Vor allem die Kantonalbanken sind oft durch den Kanton mit einer Staatsgarantie ausgestattet. Die ist der Höhe nach nicht begrenzt. Für die Guthaben bei unserer Depotbank BLKB steht also der Kanton Basel-Land gerade.

Cash ist nur ein kleiner Teil

Ob Einlegerschutz oder Staatsgarantie: Beide Methoden dienen dem Schutz von Sichtguthaben (ein anderes Wort für Cash). Der Cash-Bestand auf Ihrem Konto macht aber nur einen geringen Teil Ihres Portfolios aus. Denn für Sichtguthaben bekommen Sie im derzeitigen Umfeld fast keine Zinsen. Wenn wir für Sie an einer guten Rendite arbeiten, setzen wir dafür auf Wertschriften – genauer gesagt auf Exchange Traded Funds (ETF).

Wertschriften sind keine Einlagen

Fonds sind keine Einlage bei der Bank. Sie tauchen nie in der Bilanz der Bank auf. Die Bank verwahrt die Fondsanteile nur für Sie. Auch wenn das heute digital geschieht, kann man sich das vereinfacht so vorstellen, als hätten Sie bei der Bank Ihr eigenes Tresorfach. In diesem Fach liegen Ihre Anteile. Sollte die Bank Konkurs gehen, so gehört Ihnen der Inhalt des Schliessfaches noch immer. Kein Gläubiger der Bank darf in den Tresorraum und sich dort bedienen.

Je nach Depotvertrag darf eine Bank allerdings Anteile aus Ihrem Fach verleihen. Man nennt das Securities Lending. Das ist gängige Praxis, vor allem bei Investmentbanken. Gebraucht wird sie vor allem für Wetten auf fallende Kurse, das sogenannte Short Selling. Wer eine Aktie oder einen ETF verkaufen will, den er gar nicht besitzt, muss sich diese Wertschrift vorher erst einmal leihen.

Kommt der Short Seller in eine Schieflage und kann die ausgeliehene Wertschrift nicht zurückgeben, so ist sie für den Eigentümer verloren. Gut zu wissen also, dass wir sowohl bei der BLKB wie auch bei der Saxo Bank (Schweiz) Securities Lending ausgeschlossen haben. Eine Wertpapierleihe findet hier nicht statt. Ihre Anteile an den ETF bleiben Ihre Anteile und werden nicht verliehen.

ETF sind Sondervermögen

Stellt sich noch die Frage nach dem Anbieter der ETF. Wir setzen in den Portfolios unserer Kunden auf Fonds der grossen Anbieter wie UBS, iShares (BlackRock), Vanguard und SPDR (State Street). Die Grösse der Anbieter sorgt schon für eine gewisse Sicherheit. Das Wichtigste an ETF aber ist: Sie sind Sondervermögen.

Beispielsweise kauft ein ETF auf den Schweizer Index SMI Aktien aller zwanzig Firmen, die im Index enthalten sind. In den Anteilen, zu dem sie im Index enthalten sind. Diese Aktien kauft nicht der Anbieter des ETF, also etwa die UBS. Der ETF selbst kauft sie, und sie sind im Eigentum des ETF, nicht der UBS.

Auch innerhalb der Fonds kann Wertpapierleihe stattfinden. Die Einnahmen aus dem Verleih helfen, die Gebühren niedrig zu halten. Wir setzen deshalb eine Mischung aus ETF mit und ohne Securities Lending ein.

Wir verwenden für die Portfolios unserer Kunden grundsätzlich ETF, welche die Aktien oder Obligationen auch tatsächlich kaufen und verwahren. Man nennt solche ETF physisch replizierend, denn sie bauen den Index aus seinen Bestandteilen nach. Einzig bei Rohstoffen machen wir zur Zeit eine Ausnahme (sonst müsste der ETF Öltanker und Weizensilos mieten): Hier kommt ein ETF zum Einsatz, der synthetisch repliziert. Er baut die Performance der Rohstoffe über Derivate nach und hält den Grossteil des Fondsvermögens als Sicherheit in Geldmarktanlagen.

Schutz ist nur eine Seite der Medaille

Wir tun alles, damit Ihr Vermögen bestmöglich geschützt ist. Einlegerschutz oder Staatsgarantie sichern den Bargeldbestand. Sondervermögen und ein weitgehender Verzicht auf Wertpapierleihe sorgen für Sicherheit bei den Wertschriften.

Die vollständige und absolute Sicherheit gibt es nicht: Wer Rendite will, muss Risiko tragen. Wir können mit Diversifikation und Rebalancing dabei helfen, Schwankungen zu mildern und eine möglichst hohe Rendite zu erzielen. Wir tun das zu Gebühren, die Ihrer Rendite keinen Abbruch tun.

Doch daran, dass der Markt schwankt, können auch wir nichts ändern.

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Felix Niederer

Felix Niederer

Nach seinem ETH-Abschluss als Physiker war Felix erst mehrere Jahre in der Schweizer Industrie und darauf vier Jahre bei einer grossen Rückversicherung im Portfoliomanagement und in der Risikomodellierung tätig. Mehr erfahren

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