Vier Regeln für Anleger unter vierzig

Alles online, alles jederzeit transparent: Wenn Sie sich bei uns Ihr Portfolio online ansehen, dann spüren Sie, dass wir alles tun, was heute möglich ist. Das bedeutet oft, neueste Technologien einzusetzen – nicht jedoch, jedem neuen Hype hinterherzulaufen.

Unsere Anlagephilosophie ist hingegen gar nicht so neu. Sie ist in vielen, vielen Jahren erprobt worden, von den Besten der Branche.

Bei den amerikanischen Kollegen von Wealthfront habe ich kürzlich einen schönen Artikel gefunden, in dem gleich zwei der ganz Grossen zu Wort kommen: Burton Malkiel, der mit seinem Buch «A Random Walk Down Wall Street» in den 70er Jahren einer der Vordenker der ETF-Bewegung geworden war. Und Warren Buffett, die grösste Investorenlegende unserer Zeit.

Ich bin immer wieder begeistert, was man von Altmeistern wie Warren Buffett oder Burton Malkiel lernen kann. Aus ihren gemeinsam über 100 Jahren Investmenterfahrung leitet Malkiel vier Regeln ab, was junge Menschen tun sollen, damit sie beim Anlegen Erfolg haben – und ich fasse diese Regeln für Anleger gern zusammen:

Regel 1: Machen Sie Anlegen zur Gewohnheit

Viele Menschen glauben, Investieren sei etwas für Menschen, die älter sind als sie selbst. Vor allem junge Menschen sind sich da einig: Geld anlegen? Damit kann ich mit 40 anfangen. Wenn sie dann wirklich mit 40 mit dem Investieren anfangen würden, wäre das nicht einmal so schlecht. Leider aber haben sie sich bis 40 angewöhnt, eben genau nichts zur Seite zu legen. Sondern alles Geld auszugeben. So haben sie leider verpasst, dem Wunder vom Zinseszins bei der Arbeit zuzusehen. So gesehen hätten sie schon ein schönes Stück des Weges geschafft. Sie hätten nicht nur bereits eine stattliche Summe auf der hohen Kante. Sondern ausserdem die Gewissheit, dass sie dieses Vermögen selber geschaffen haben – dank ihrer guten Gewohnheit.

Regel 2: Investieren Sie regelmässig

Jedes Mal, wenn die Finanzmärkte in einer Krise sind, beobachten wir das gleiche Verhalten bei Anlegern: Kaum jemand investiert. Viele lösen sogar ihre gesamten Investments auf. Gerade in den Jahren 2008 und 2009 dachten die Menschen, die Welt ginge unter.

Dabei wäre die Krise gerade die Chance schlechthin – so jedenfalls sieht es Investorenlegende Warren Buffett. Er sucht sich gerne Firmen aus, deren Produkte, Marken und Management er gut findet, und wartet darauf, sie in der Krise zu kaufen.

Warum er das macht? Lassen wir ihn am besten selbst reden: «Machen wir ein kleines Ratespiel. Angenommen, Sie mögen Hamburger und wollen Ihr ganzes Leben lang immer mal wieder einen essen. Sie werden sicher die nächsten fünf Jahre regelmässig Hamburger kaufen. Was wollen Sie lieber? Soll der Preis von Hamburgern steigen oder fallen?» Da muss man nicht lange nachdenken, oder? Sie wollen Hamburger kaufen, also wollen Sie, dass der Preis fällt. Buffetts nächste Frage ist auch nicht viel schwieriger: «Stellen Sie sich vor, Sie wollen in den nächsten fünf Jahren irgendwann einmal ein Auto kaufen. Wollen Sie, dass der Preis steigt oder fällt?» Solange Sie nicht zufällig Autohändler sind, ist auch die Antwort auf diese Frage klar: Der Preis soll sinken. Gar nicht so schwer, das Ratespiel mit Buffett. Und schon geht es weiter: «Jetzt zur letzten Frage: Angenommen, Sie wollen über die nächsten Jahre Geld anlegen. Soll der Preis von Aktien steigen oder fallen?»

Steigen natürlich. Sagen die meisten Leute. Dabei sollten sich das eigentlich nur Menschen wünschen, die zum einen schon viele Aktien haben und sie zum anderen demnächst verkaufen wollen. Wer zukaufen will, für den sind günstigere Preise eine günstige Gelegenheit. Das gilt nicht nur für Warren Buffett, der (als einer der ganz wenigen Investoren oft sogar erfolgreich) immer auch auf den richtigen Zeitpunkt gewartet hat. Sondern auch für jeden ganz normalen Anleger, der einfach Monat für Monat nur etwas Geld auf die Seite legt. Denn der wird dann auch genau am Tiefpunkt gekauft haben. Wenn er seinen Plan mit Disziplin verfolgt.

Regel 3: Zügeln Sie Ihre Emotionen

Einen kühlen Kopf bewahren, das wäre angebracht. Doch genau das fällt vielen Menschen schwer. Man kann ihnen zusehen, was sie an der Börse falsch machen.

Die meisten Menschen kaufen eben nicht am Tiefpunkt. Sie gehören eher zu den vielen, die dort verkaufen. Anschliessend ziehen sie sich die Decke über den Kopf und wollen eine Weile mit Anlegen nichts zu tun haben. Wenn die Märkte ein paar Jahre später wieder gut gelaufen sind, dann kommen einige der Investoren zurück. Dann kaufen sie – möglicherweise bereits zu den Höchstständen.

Erinnern wir uns an das Jahr 2000. Im ersten Quartal hat die Internet-Blase ihren Höhepunkt erreicht. Und worein haben die Menschen investiert? Richtig, in Internetfonds. Dabei hätte es Anfang 2000 auch solide Investments gegeben. Nur: Die hat man links liegen gelassen. Lieber schnell reich werden.

Regel 4: Setzen Sie auf die Langstrecke

So aufregend die Aussicht auf kurzfristige Gewinne auch sein mag, in der Regel bringt kurzfristiges Denken eher Probleme. Insgesamt hat der Markt langfristig angemessene Rendite abgeworfen. Aber nur für die Anleger, die in ihm langsam und mit Bedacht agiert haben. Üben Sie sich also in Geduld und trainieren Sie Ihre Ausdauer. Denn nur wer immer dabei bleibt, wird langfristig Erfolg haben.

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Felix Niederer

Felix Niederer

Nach seinem ETH-Abschluss als Physiker war Felix erst mehrere Jahre in der Schweizer Industrie und darauf vier Jahre bei einer grossen Rückversicherung im Portfoliomanagement und in der Risikomodellierung tätig. Mehr erfahren

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