Sparplan

Ein Sparplan ist ein automatisierter Mechanismus für den langfristigen Vermögensaufbau. Dabei wird in regelmässigen Abständen – meist monatlich – ein fester Betrag in ein Finanzprodukt investiert. Er fungiert sozusagen als «Dauerauftrag für die Zukunft» und nimmt Anlegern die emotionale Last, den perfekten Einstiegszeitpunkt in den Markt finden zu müssen.

Besonders populär sind ETF-Sparpläne, doch das Prinzip funktioniert auch mit klassischen Banksparplänen oder Fonds. Ein zentrales Merkmal ist der Durchschnittskosteneffekt (auch Cost-Average-Effekt genannt): Da die Rate gleich bleibt, kaufen die Anleger bei niedrigen Kursen automatisch mehr Anteile und bei hohen Preisen weniger.

Dank niedriger Mindestraten – oft schon ab einem Franken – machen Sparpläne den Kapitalmarkt für viele zugänglich. Sie fördern die Disziplin, weil das Sparen automatisiert erfolgt, bevor das Geld für Konsum ausgegeben wird. Durch den Zinseszinseffekt entfaltet der Sparplan insbesondere über Jahrzehnte seine volle Kraft. Deshalb eignet er sich gut für die Altersvorsorge oder den Vermögensaufbau für Kinder eignet.

Zu beachten ist, dass es sich hierbei um ein Execution-Only-Geschäft handelt. Das bedeutet, dass der Anleger sein Risiko selbst kennen und managen muss und das Portfolio gegebenenfalls rebalancen muss. Dieser Aufwand und diese Verantwortung werden bei einem digitalen Vermögensverwalter an den entsprechenden Anbieter delegiert.

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