Volatilität
Die Volatilität ist ein Mass für die Schwankungsintensität des Preises eines Finanzinstruments, beispielsweise einer Aktie oder eines ETFs, innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Statistisch wird sie in der Regel als Standardabweichung der Renditen um einen Mittelwert berechnet.
In der Praxis gilt die Volatilität als zentrales Risikomass: Eine hohe Volatilität bedeutet, dass der Kurs stark nach oben und unten ausschlägt. Dies bietet zwar kurzfristig höhere Gewinnchancen, birgt aber auch ein beträchtliches Verlustrisiko. Anleger unterscheiden dabei zwischen der historischen Volatilität, die auf Vergangenheitswerten basiert, und der impliziten Volatilität, die die Markterwartungen für die Zukunft widerspiegelt.
Während Trader Schwankungen aktiv für Profite nutzen möchten, federn langfristige Investoren die Volatilität durch Diversifikation und einen langen Zeithorizont ab. Denn Marktturbulenzen sind meist von kurzfristiger Natur, sodass sich Kursschwankungen mit der Zeit ausgleichen.
Insbesondere im Kontext von Aktieninvestitionen ist die Volatilität allgegenwärtig und verdient die Aufmerksamkeit des Anlegers. Im Blog «Drawdown: Wie viel Verlust können Sie sich leisten?» geht True-Wealth-CEO Felix Niederer genauer darauf ein.
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