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Wissenswertes

Neben unserem FAQ finden Sie hier weiterführende Informationen rund um True Wealth und vernünftiges Anlegen.

Fallstricke beim Anlegen und Verhaltensökonomie

Over-Confidence ‐ Übermässiges Selbstvertrauen

Selbstvertrauen ist gut. Die Zufallsnatur der Marktbewegungen schlägt uns aber oft ein Schnippchen. Kaufen wir heute die Nestlé-Aktie und der Titel gewinnt tatsächlich am Markt, schreiben wir das gerne unseren Fähigkeiten zu. Verliert er aber, finden sich leicht andere Gründe dafür. Das gleiche gilt auch für ganze Anlageklassen. Letztendlich sind entwickelte Kapitalmärkte eben ziemlich effizient, d.h. vorhandene Informationen sind schon in den Marktpreisen enthalten. Deshalb tun sich auch Profis mit Kursvorhersagen schwer. Ein Portfolio soll eigene Überzeugungen und Markterwartungen widerspiegeln. Wichtig ist aber, dass es jederzeit diversifiziert bleibt, sich also nicht auf einzelne Anlageklassen (oder gar Aktientitel) konzentriert.

Das Bauchgefühl ist oft ein schlechter Anlageratgeber

Intuition ist gut. Aber wenn's ums Geldanlegen geht, führen uns Angst und Hoffnung oft in die Irre. Kapitalmärkte sind naturgemäss unberechenbar und volatil. D.h. es ist ein ständiges Auf und Ab. Gewinne können leicht zu Euphorie führen, Verluste zur Angst. Beides ist gefährlich. Wer sich in einem widrigen Marktumfeld von der Angst leiten lässt, verringert nach Verlusten regelmässig die Aktienquote. Das verringert zwar das Risiko für weitere Verluste, dafür partizipiert man aber auch nur halb an der Markterholung. A la longue ist das Gift für den langfristigen Anlageerfolg. Umgekehrt, wenn die Märkte haussieren, ist man geneigt, seine Aktienquote aufzustocken. Gut, wenn sich der Trend tatsächlich hält. Schlecht jedoch, wenn es wieder runter geht. Deshalb muss Ihr Portfolio zu Ihrer individuellen Risikoneigung und -fähigkeit passen. Damit Sie Ihrem Portfolio auch in schwierigeren Marktphasen mit Verlusten die nötige Zeit bis zur Erholung geben können.

Weiterführende Literatur

Daniel Kahneman, Thinking, Fast and Slow, 2011 (erhältlich bei amazonorellfüssli.chitunes).
Daniel Kahneman, Schnelles Denken, langsames Denken (Deutsche Übersetzung), 2014 (bei amazonorellfüssli.chitunes)

Daniel Kahneman und Amos Tversky wurden berühmt für ihre Forschungsresultate über kognitive Verzerrungen, mit denen sie die Grundlage für die Verhaltensökonomik geschaffen haben. Kahneman gewann dafür 2002 nach Tverskys Tod den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften.

Unsere Empfehlung

Bei True Wealth werden die Transaktionsgebühren zwar von der Vermögensverwaltungsgebühr in Abzug gebracht. Ändern Sie Ihren Anlagemix gleichwohl nicht zu häufig, denn bei jeder Portfolioumschichtung geht aufgrund der Geld-Brief-Spanne etwas Rendite verloren. Überprüfen Sie Ihr Risikoprofil mindestens einmal jährlich, resp. sobald sich Ihre finanzielle Situation ändert. Melden Sie sich dazu mit Ihrem Benutzernamen an und passen Sie Risikoprofil an.

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